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Über diesen Blog

Auf Zimmer13.de dreht sich alles um die Drehorte der legendären deutschen Edgar-Wallace-Filme der 1960er- und 70er-Jahre – und das in ganz besonderer Form: Ich bringe die berühmten Szenenfotos zurück an ihren Ursprung und lasse sie heute genau dort wieder ins Bild treten, wo sie einst gedreht wurden. So entsteht ein Bild-im-Bild, ganz im Stil der nostalgischen Aushangfotos von damals. Meine Suche nach den Drehorten führt mich durch Deutschland, Dänemark, England, Italien und Portugal.

Dabei geht es nicht nur um die Frage, wo eine bestimmte Szene gedreht wurde. Mich interessieren auch die Orte selbst, was sich dort verändert hat, kleine Geschichten rund um die Dreharbeiten und natürlich die Frage, ob man den Drehort heute noch besuchen kann. Ich liefere Tipps für alle, die beim Sonntagsausflug gerne mal sagen: „Warte mal – wurde hier nicht 1965 Der unheimliche Mönch gedreht?“ Wenn du die Wallace-Filme liebst, schätzt oder einfach neugierig bist, wo all das gefilmt wurde, dann bist du hier richtig.

Über mich

Ich bin Micha aus Leipzig. Meine Begeisterung für Edgar Wallace begann schon als Kind, mit dieser besonderen Mischung aus Grusel, Krimi und unfreiwilliger Komik. Mein Erstkontakt mit Edgar Wallace erfolgte im Alter von sieben Jahren durch eine Folge von „Otto – Die Serie“. Diese nicht besonders erfolgreiche und mittlerweile fast vergessene RTL-Produktion des bekannten Ostfriesen bestand zu 90 % aus zusammengeschnittenen und neu synchronisierten Wallace-Szenen. Ich verstand weder den Kontext noch die vielen nicht jugendfreien Gags – lustig fand ich’s trotzdem.

Ein paar Jahre später sah ich im Fernsehen in Schwarz-Weiß einen Mann mit Harpune im Rücken eine Holztreppe hinunterfallen. „Der Hai“ hatte wieder hinterrücks zugeschlagen – und ich hatte meine erste echte Wallace-Szene gesehen. Da fiel der Groschen: Die Gesichter kannte ich, die Atmosphäre zog mich in ihren Bann. Ich war gefesselt.

Es begann das Sammelfieber: Ich machte Bekanntschaft mit der Bande des Schreckens, dem blinden Jack und dem Gorilla von Soho. Ich war erstmals zu Gast in Blackwood Castle, … und natürlich in Zimmer 13. Der Videorekorder meiner Eltern lief heiß, systematisches Schauen, Sortieren und intensives Stöbern im Standardwerk „Hallo! Hier spricht Edgar Wallace“ von Joachim Kramp.
In den späten 90ern hinterließ Edgar Wallace dann erstmals auch im Internet seine Spuren. Es gab plötzlich eine aktive und erstaunlich junge Fan-Community. Ich erstellte meine erste Website wallace-online.de, auf der ich mich visuell in der Edgar-Wallace-Welt austobte.

Und heute?

Mein Fokus liegt mittlerweile woanders: Ich will die Wallace-Welt nicht nur im Fernseher lassen, sondern sie draußen, vor Ort, wiederentdecken. Auf Reisen macht es mir großen Spaß, nach den alten Drehorten Ausschau zu halten. Und davon gibt es tatsächlich noch erstaunlich viele.
Zimmer13.de will dabei nicht nur dokumentieren, sondern auch inspirieren. Fühlt euch durch die Beiträge motiviert, selbst auf Drehortsuche zu gehen – und euren Partnern, Freunden und Familien beim nächsten Städtetrip durch euren seltsamen Wallace-Tick ein bisschen kostbare Zeit zu stehlen.

Ich behaupte: Es ist heute durchaus im Bereich des Möglichen, von Edgar Wallace nicht gefesselt zu sein. Aber wenn es einmal passiert ist, wird es verdammt schwer, sich wieder aus diesen Fesseln zu befreien. Wallace ist für mich eine Art filmisches Zuhause, in dem man nicht alles hinterfragen und schon gar nicht besonders ernst nehmen muss. Ein Ort zwischen Nostalgie, Witz, Grusel und Retro-Charme.

Vielleicht geht es dir ja ähnlich.

Schön, dass du hier bist.

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